U-Bahn nach Staaken und für den Spandauer Süden jetzt umsetzen

Laut heutigen Medienberichten beweist eine Machbarkeitsstudie der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr, dass eine U-Bahn-Verlängerung der U7 über die Heerstraße bis nach Staaken sowohl in der Sache als auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Die CDU Spandau will bei dieser jahrelangen Unionsforderung nun keine weitere Zeit zu verlieren und das Projekt vorantreiben.

Frank Bewig, Baustadtrat und Bürgermeisterkandidat der CDU Spandau:

„Jetzt darf diese lang erwartete Machbarkeitsstudie nur der Anfang der Realisierung und nicht das Ende einer Debatte sein. Wir wollen der Mobilität der Spandauer einen Schub geben. Allerdings musste der Bezirk immer aufs Land warten, Rot-Rot-Grün hat gebremst, wann immer sie konnten. Hoffentlich ist die Studie nicht nur Wahlkampftaktik der Verkehrssenatorin, die jahrelang den U-Bahnbau abgelehnt hat. Mehr Fahrgäste und engerer Takt als andere Verkehrsmittel, dazu neuer Verkehrsraum, der auf Straßen, Rad- und Fußwegen keine anderen Verkehrsteilnehmer verdrängt. Wir sind in Spandau bereit für mehr Mobilität und den U-Bahnausbau.“

 

Heiko Melzer, CDU-Abgeordneter für Staaken und das Spektefeld:

„Der Verkehrsinfarkt fängt täglich in Staaken und im Spandauer Süden an. Für beide Bereiche Spandaus und den Pendlerverkehr wäre der U-Bahn-Ausbau die lange ersehnte und von der CDU seit Jahren vorgeschlagene Entlastung. Viele würden das eigene Auto dann zu Hause lassen oder in Parkhäusern abstellen und umsteigen. So entlasten wir auch den Busverkehr und reduzieren die Feinstaubbelastung in Spandaus Zentrum. Leider sind uns aber die rot-rot-grünen Beruhigungspillen sehr bekannt. Kurz vor der Wahl die U-Bahn-Verlängerung in SPD-Wahlprogramme zu schreiben oder als grüne Senatorin mal eben eine andere Position zu vertreten, drohen reine Lippenbekenntnisse zu bleiben. Im Berliner Parlament haben SPD und Grüne diese richtige Idee jahrelang abgelehnt; die CDU wird kurzfristig mit einem neuen Antrag vorschlagen, Fakten zu schaffen: Spandau erwartet jetzt zu Recht Nägel mit Köpfen statt rot-rot-grüner Lippenbekenntnisse.“

 

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