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01.10.2014
Lichtgrenze auch nach Staaken
Abgeordnete wollen 25. Jahrestag des Mauerfalls in Spandau beleuchten
Heiko Melzer, Abgeordneter für Staaken und das Spektefeld, will gemeinsam mit dem Spandauer Bundestagsabgeordneten, Kai Wegner, die Lichtgrenze der Kulturprojekte Berlin GmbH nach Staaken holen. Die Lichtgrenze wird eine Lichtinstallation entlang des ehemaligen innerstädtischen Mauerverlaufs sein. Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls soll mit tausenden illuminierten Ballons die frühere Teilung der Stadt auf einer Strecke von 15 Kilometern nachgezeichnet werden, um an den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 zu erinnern. Dabei bleibt bei der Planung des Veranstalters leider die innerstädtische Grenze in Staaken unberücksichtigt. Die Abgeordneten fordern deshalb die Einbeziehung des Staakener Ortsteils in das Projekt.
Lichtgrenze auch nach Staaken
Heiko Melzer, Abgeordneter für Staaken und das Spektefeld erklärt:

„Die schöne Idee der Lichtgrenze versinnbildlicht die schmerzhafte Teilung Deutschlands. Ich selbst unterstütze das Projekt als Ballonpate. Denn der Mauerfall hat für mich in jeder Hinsicht eine besondere Bedeutung. Ich habe die bewegende Zeit als Jugendlicher miterlebt. Die Besonderheiten dieser Stadt, vor allem aber auch in meinem Wahlkreis in Staaken, die sich aus der Teilung ergeben, machen meine Arbeit als Politiker besonders spannend. Es geht um sehr unter-schiedliche Biografien und Entwicklungen, aber immer vor dem Hintergrund einer ursprünglich gemeinsamen Geschichte. Ich wünsche mir, dass die Staakener gemeinsam am 9. November 2014 Teil des Projektes sind, denn ihre ganz persönlichen Schicksale an der innerstädtischen Grenze sollten für die Welt sichtbar werden.“

Kai Wegner, Spandauer Bundestagsabgeordneter, ergänzt:

„An dem Tag, als vor 25 Jahren die Mauer fiel, war ich mittendrin. Wie viele andere Menschen erinnere ich mich genau an die sehr emotionale Zeit. Die Erinnerung an das Unrecht, das den Menschen in Deutschland, vor allem in Ostdeutschland widerfahren ist, muss aufrechterhalten werden. Für die nachfolgenden Generationen muss die deutsche Geschichte erlebbar gemacht werden, sowohl das Unrecht als auch der Erfolg der friedlichen Revolution in der DDR. Mit der Lichtgrenze wird eine Atmosphäre geschaffen werden, die sowohl die Traurigkeit als auch das Glück vermittelt. Beides liegt beim Mauerfall ganz nah beieinander. Deshalb würde ich es begrüßen, die illuminierten Ballons auch in Staaken zu haben. Denn auch hier lagen aufgrund der Teilung des Ortsteils Glück und Leid sehr nah zusammen.“



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