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Falkenhagener Feld
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Der Ortsteil war ursprünglich ein durch Schrebergärten und Landwirtschaft genutztes Areal und schließt sich westlich der Spandauer Altstadt, dem Kern des Bezirks Spandau an. Bedingt durch Wohnungsmangel im damaligen West-Berlin wurde 1962 begonnen, hier eine Großsiedlung zu errichten. Die letzten Bauten wurden erst in den 1990er-Jahren fertiggestellt. In jüngster Zeit verschärfen sich die sozialen Probleme des Falkenhagener Feldes, das auch als Zuzugsort von Migranten türkischer und russischer Herkunft bevorzugt wird. Ein Quartiersmanagement ist vom Bezirk inzwischen in die Wege geleitet worden, um das soziale Umkippen zu verhindern.

Die Falkenseer Chaussee bildet die Hauptachse der Siedlung. Einst ein kleiner Sandweg, später eine normalbreite Straße, wurde sie Anfang der 1960er-Jahre zu einer sechsspurigen Hauptstraße ausgebaut und bildet heute eine der wichtigsten Verbindungen nach Falkensee, einer westlichen Nachbarstadt Berlins.

Als Einfahrt zum Falkenhagener Feld können die schon in den Jahren 1923 bis 1927 vom Architekten Richard Ermisch im expressionistischen Stil erbauten Häuser entlang der Zeppelinstraße mit ihren vier Türmen an der Kreuzung Falkenseer Chaussee gelten. Architektonisch interessant ist auch die katholische St.-Markus-Kirche, die 1977 von Hermann Jünemann und Hans Schädel mit aluminiumverkleideter gerippter Kegelkuppel erbaut wurde.

Die südliche Grenze des Falkenhagener Feldes bildet der Spektegrünzug, ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der Siedlung. Nördlich schließen sich das Wasserwerk Spandau und der Friedhof In den Kisseln an. An der nordwestlichen Ecke des Falkenhagener Feldes befindet sich das Evangelische Waldkrankenhaus. Ursprünglich für die Arbeiter der in den 1930er-Jahren geplanten Großen Halle als Lager errichtet, wurde es ab 1945 zu einem Krankenhausbetrieb umgewandelt. 1947 gründete der Träger der evangelischen Krankenhausarbeit das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau. Die Baracken werden heute teilweise noch für Klinikzwecke genutzt, das Krankenhaus selbst ist in einem modernen Klinikgroßbau untergebracht.

Im Umfeld des Falkenhagener Feldes befinden sich mehrere Sporthallen und -plätze, die auch vom Schulsport intensiv genutzt werden. Ein Schulzentrum befindet sich im Spektefeld mit Grundschule (Grundschule im Beerwinkel), zwei Gesamtschulen (Martin-Buber-Oberschule, B.-Traven-Oberschule) und Berufsschulen.

[Quelle: 
wikipedia.de]

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