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Presseberichte
13.10.2010
Spandauer Volksblatt: Den Gymnasien fehlen 8,4 Prozent der Lehrer 105 Pädagogen sind längerfristig erkrankt
SPANDAU. Die Antwort des Senats auf eine Anfrage des Spandauer CDU-Abgeordneten Heiko Melzer ergab jetzt, dass derzeit in der Havelstadt mehr Lehrer als zunächst angenommen fehlen.
Zudem werden bis zum Schuljahr 2014/15 in Spandau 463 Pädagogen in Pension gehen. Schon jetzt beträgt das Durchschnittsalter der Spandauer Lehrer 51 Jahre. Derzeit sind im Bezirk 105 Lehrer längerfristig erkrankt. Nicht zuletzt das führt zu einer teils angespannten Personalsituation an den Spandauer Schulen. Lediglich an den Sonderschulen liegt sie mit 105,9 Prozent weit über dem Durchschnitt. Den senken vor allem die Gymnasien. Hier beträgt die Versorgung lediglich 91,6 Prozent. An den Grundschulen beträgt sie 98,1 Prozent, an den Sekundarschulen 99,8 Prozent. Für Melzer steht damit fest, dass ?die Gymnasien in Spandau die Verlierer der Schulreform des Senats sind?.

Die mit 463 recht hohe Zahl der künftigen Pensionäre lässt kaum vermuten, dass sich die Lage in den kommenden Jahren entspannen wird. Sind es in diesem Schuljahr 33 Lehrer, die in Pension gehen, wird im
Schuljahr 2013/2014 mit 152 Pensionären eine Spitze erreicht. Wie viele davon durch Lehrkräfte ersetzt werden, die ihre Zweite Staatsprüfung in Berlin ablegen, lässt sich nicht sagen. Zur entsprechenden Anfrage, wie viele dieser Neulehrer (2010 waren es 792) in Berlin bleiben, konnte Claudia Zinke, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung keine Angaben machen.

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